SPNI – Die sinnregulative Perspektive der Psychoneuroimmunologie
SPNI (Sinnregulative Psychoneuroimmunologie) ist eine vertiefende Perspektive der klinischen Psychoneuroimmunologie. Sie untersucht, wie Sinn, Bedeutung und innere Orientierung Regulationsprozesse zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem beeinflussen.
Gesundheit entsteht im Zusammenspiel von Körper, Geist und Psyche
Was wir denken, fühlen und wie wir unser Leben gestalten, wirkt sich unmittelbar auf unser Nervensystem und unser Immunsystem aus. Die sinnregulative Psychoneuroimmunologie (SPNI) geht davon aus, dass nicht nur Stress, Emotionen oder Lebensgewohnheiten eine Rolle spielen, sondern auch das, was unserem Leben Sinn, Orientierung und innere Stimmigkeit gibt. Wenn Menschen inneren Halt finden, ihre Werte kennen und ihrem Leben Bedeutung zuschreiben können, wirkt sich dies regulierend auf Körper und Psyche aus.
SPNI betrachtet, wie Sinn, innere Haltung und persönliche Lebensführung helfen können, mit Belastungen besser umzugehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die innere Kohärenz – also das Gefühl von innerer Ordnung, Zusammenhang und Stimmigkeit. Je kohärenter wir uns erleben, desto besser kann der Körper Stress verarbeiten und sich selbst regulieren.
In meiner Arbeit verbinde ich Erkenntnisse der klinischen Psychoneuroimmunologie mit der Logotherapie nach Viktor Frankl. Aus dieser Verbindung habe ich die Sinnregulative Psychoneuroimmunologie (SPNI) entwickelt – als integratives, wissenschaftlich fundiertes Konzept, das Sinnorientierung, innere Haltung und Lebensführung gezielt in psychoneuroimmunologische Prozesse einbezieht.
SPNI macht verständlich, wie das, was unserem Leben Sinn und innere Orientierung gibt, den Körper dabei unterstützen kann, Belastungen zu verarbeiten und Gesundheit zu erhalten.
